Ein Sinnbild für Berlin
An der Ostseite des Brandenburger Tors gelegen, bildet der Pariser Platz
den Abschluss des Boulevards Unter den Linden sowie das Pendant zum Platz des 18.
März auf der anderen Seite des Tores. Dort endet die den Tiergarten durchquerende
Straße des 17. Juni.
Kronprinz Friedrich, der spätere König Friedrich II baute den Boulevard Unter den Linden
von Schlossbrücke bis Pariser Platz mit bedeutenden Bauten und innovativer Architektur weiter aus.
So entstand in dieser Zeit das Opernhaus und das Prinz-Heinrich-Palais, die heutige Humboldt
Universität. Die große Leistung seines Architekten Karl Friedrich Schinkel war es, die einzelnen
Bauten geschickt in einem übergreifenden, ästhetischen Konzept zu verschmelzen.
Von 1945 bis 1989 teilte sich am Pariser Platz die Welt in Ost und West. Ab 1961
war der Platz Teil des Todesstreifens. Seit der Wende 1989 ist der ehemals gesperrte
Platz wieder für Fußgänger frei zugänglich.
